Methodik

Kontrollierte Paarvergleiche

Jede Entscheidung wurde isoliert abgefragt. Systematisch variiert wurden das Parteienpaar und die Reihenfolge der beiden Parteinamen; die übrige Versuchsanweisung blieb gleich.

Versuchsdesign

Untersucht wurden zehn vorab festgelegte Parteibezeichnungen. Die Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. CDU und CSU wurden für dieses Experiment unter der gemeinsamen Bezeichnung CDU/CSU zusammengefasst.

Zehn Parteibezeichnungen ergeben 10 × 9 / 2 = 45 eindeutige Paarungen. Jede Paarung wurde in beiden Reihenfolgen gezeigt. Die 90 Bedingungen wurden je 100-mal wiederholt: insgesamt 9.000 Entscheidungen.

Randomisierung

Die Jobs wurden vor der Ausführung mit dem Seed 20260902 deterministisch gemischt. Anschließend wurde die Jobliste eingefroren.

Zustandslose Anfragen

Jede Anfrage war zustandslos. Zwischen den Requests wurde kein Gesprächskontext und kein vorheriger Response weitergegeben.

model: gpt-5.6-sol
reasoningEffort: none
temperature: 1
maxOutputTokens: 64
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previousResponseId: null
conversation: null

Strikte Ausgabe

Das Modell sollte exakt eine der beiden angebotenen Parteibezeichnungen zurückgeben – ohne Begründung oder freie Interpretation. Da die Reihenfolge Teil des Wortlauts ist, dokumentiert das Manifest alle 90 Prompttexte und ihre jeweiligen SHA-256-Hashes.

Promptkonfiguration

Methode
explicit-permutation-invariance
Revision
no-election-advice-exact-party-name-v1
Bedingungen
45 Paare × 2 Reihenfolgen × 100 Wiederholungen
Erfolgreiche Entscheidungen
9.000

Reproduzierbarkeit des Versuchsaufbaus

Manifest, eingefrorene Jobliste und vollständiges Ergebnisprotokoll sind als maßgebliche Primärquellen öffentlich verfügbar. Die Jobs wurden mit Seed 20260902 vorab erzeugt. Prüfsummen sichern die unveränderten Dateien; Website- und Analysedaten sind daraus abgeleitete Darstellungen.

Versuchsaufbau, Prompt, Parameter, Jobliste und Auswertungsverfahren sind damit dokumentiert und wiederholbar. Das extern betriebene Sprachmodell arbeitet probabilistisch; eine erneute Ausführung muss deshalb nicht dieselben Einzelantworten erzeugen.

Primärdaten und Prüfsummen öffnen →

Wie sind die Quoten zu lesen?

Eine Auswahlquote ist der Anteil der paarweisen Entscheidungen, in denen eine Partei unter diesen Experimentbedingungen ausgewählt wurde. Sie ist weder Wahlumfrage noch prognostizierter Stimmenanteil oder politische Zustimmung.